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Remember Krzysztof Komeda

Sa, 28.09.2019 - So, 29.09.2019
Porgy & Bess, Wien

Samstag 28. September 2019: EABS 'Repetitions – Letters to Krzysztof Komeda'

Sonntag 29. September 2019: Leszek Możdżer 'Komeda'

Veranstaltungstermine

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Datum/Uhrzeit Veranstaltung/Ort Preis Ticketlink
Sa., 28.09.201920:30 Remember Krzysztof Komeda (1931-1969) (PL)
Porgy + Bess, Wien

Bank Austria Ticketing ab € 18.50
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So., 29.09.201920:30 Remember Krzysztof Komeda (1931-1969) (PL)
Porgy + Bess, Wien

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Info

Krzysztof Komeda gehört zu den herausragenden Komponisten und Pianisten in der Geschichte des polnischen Jazz. Anstatt eine Karriere als Arzt zu verfolgen, widmete sich Komeda der Jazzmusik. In seinen Jazz-Ensembles spielten polnische Größen wie Tomasz Stańko, Zbigniew Namysłowski oder Jan „Ptaszyn” Wróblewski. In den 1960er Jahren begann Komeda zudem Filmmusik zu den Filmen von Roman Polanski zu komponieren, darunter zu „Das Messer im Wasser“ und „Rosemary’s Baby“, mit dem genialen Schlaflied, das im Film von Mia Farrow gesungen wird. Sein Todesjahr jährt sich heuer zum 50. Male. Aus diesem Grunde richten wir ihm zu Ehren in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut einen zweitägigen Schwerpunkt aus. 

SA 28. SEPTEMBER 2019
EABS 'Repetitions – Letters to Krzysztof Komeda' (PL)

Für das Septett EABS (steht für Electro-Acoustic Beat Sessions) begann alles von eben solchen improvisierten Sessions im Breslauer Klub „Puzzle“. Die Bandmusiker sprechen auch selbst von einer Ursprungsidee, die auf die „Wiederherstellung der Dekonstruktion“ bassierte sowie die Verehrung der Klassiker schwarzen Musikkultur, vom Jazz bis Hiphop wie: Ahmad Jamal, Gil Scott-Herron, J Dilla, Pete Rock, aussprechen sollte. EABS entwickelte sich nun weiter und experimentierte fortan zwischen Hommage und Neuverordnung, Dekonstruktion und Kitsch, Soundtrack und Free Jazz, Fusion, Funk und Rap.

Mittlerweile setzt EABS zwar die Tradition der polnischen Jazzschule fort, entzieht sich aber gleichzeitig vielen Klangschemen, in dem es ganz eigene Auffasung der völlig eingefahrenen Musikstandards präsentiert, was auf ihrem Debüt-Album „Repetitions (Letters to Krzysztof Komeda)” bewiesen wurde. Die Musiker widmeten dieses Album der polnischen Jazzlegende Krzysztof Komeda und erkunden hier sein Werk aus den 1962—1967 Jahren. Ihre Erforschung galt speziell den Komedas Ballettetüden, der unzähligen Filmmusik (Kino-, Kurz-, Dokumentar- und Animationsfilme) sowie einem Lyrikprojekt „Jazz & Poesie“.

Seit der Premiere des Albums ist EABS bei 70 Konzerten aufgetreten. Darunter auch im legendären S1 Studio Witold Lutosławski in Warschau, beim Spring Break Festivals in Poznań und beim XJAZZ in Berlin. EABS trat auch auf einer kurzen Tournee in China (Xiamen, Guangzhou und Shenzhen) und im Vereinigten Königreich (London [KOKO, Total Refreshment Centre], Manchester, Liverpool) auf. 

In Zusammenarbeit mit Polnisches Institut Wien

SO 29. SEPTEMBER 2019
Leszek Możdżer 'Komeda' (PL)

Leszek Możdżer (geb. 1971) ist einer der herausragenden Pianisten der internationalen Szene, besonders wegen seiner wegweisenden Grenzgänge zwischen Klassik und Jazz, und in seiner polnischen Heimat - ein Star. Er gilt auch als der große Romantiker unter den europäischen Jazzpianisten, der mit Improvisationen über Themen von Frédéric Chopin seinen Ruf begründete.

Erst mit 18 Jahren kam Możdżer zum Jazz, erspielte sich aber schnell Rang und Namen, konzertierte dann mit den wichtigsten Jazzern des Landes wie Tomasz Stańko oder Michał Urbaniak. Seit 1994 bis heute wird er vom polnischen Magazin Jazzforum fast ausnahmslos zum besten Pianisten des Landes gewählt. Sein ACT-Debüt „Komeda“ wurde zum besten Album des Jahres gewählt, und der Künstler zum besten Pianisten wie auch zum besten Musiker. Die Süddeutsche Zeitung nannte Możdżer schlicht „ein Phänomen“ und sprach von einem „erlesenen Album“. Der Tagesspiegel schwärmte wiederrum von seinem Ton und einzigartigen Anschlag, den man nach fünf, sechs Takten blind erkenne.

Soloalbum „Komeda“ ist eine Hommage an Krzysztof Komeda, den 1969 im Alter von knapp 38 Jahren verstorbenen Komponisten und Pianisten, der für die frühen Roman Polański-Filme die Musik schrieb und sich als einer der ersten Europäer von den amerikanischen Vorbildern emanzipierte.

In diesem Album wirft Leszek Możdżer einen ehrerbietenden aber eigenständigen Blick auf die Musik des legendären Musikers und schwärmt zudem von dem „enormen Raum für einen improvisierenden Musiker“ in Komedas Werk.

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Veranstalter: Jazz und Musicclub Porgy und Bess, Gabriele Mazic

Infos zum Veranstaltungsort

Porgy & Bess

Riemergasse 11
1010 Wien

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